weiter geht’s

Montag, 20.08.
Nach dem Stop in zivilisierter Gegend kam es uns wieder gelegen, eine abgeschiedene Bucht zu besuchen. Noch dazu warteten dort alte Wikingergraeber und ein verlassenes Dorf auf uns. Für die Kids gab es Schafe – highlight eines jeden Anlegeplatzes. Im Anschluss an eine Tagestour unter Motor und Sonne wird (mal wieder) der frisch gefangene Fisch gekocht. Varianten gibt es dank Uli viele und selbst wenn es stets die selben Beilagen gäbe – für so frischen und leckeren Fisch tut man doch einiges.

Dienstag, 21.08.
Auch am nächsten Tag ist segeltechnisch nicht viel zu holen. Wetter ist wechselnd, doch je näher Broennoeysund kommt, desto klarer wird der Himmel. Nachdem wir uns durch das Fahrwasser vor der “Großstadt” manövriert haben, sind wir wie erschlagen von all den Lichtern, Geschaeften, Häusern und Leuten. Nebenbei wird bemerkt, dass dieser Stop recht gelegen kommt, denn nicht nur Diesel und Wasser müssen aufgefüllt werden, sondern auch Lebensmittel fehlen. Nachdem wir durch das Shoppingcenter geschlendert sind, starten wir einen neuerlichen Grosseinkauf. Ein Restaurant konnte auch ausfindig gemacht werden und so blieb uns der Abwasch erspart.

Mittwoch, 22.08.
Am naechsten Morgen wurde groß geduscht und klar Schiff gemacht, um nach der Ankunft der Shoppingsüchtigen bunkern zu fahren. Nach ein paar Ehrenrunden vor dem Schwimmsteg wird uns Platz zum Anlegen gemacht, doch damit sollte mit Problemen nicht genug sein. So ein Tankautomat ist dann doch wesentlich komplizierter als gedacht und so muss der Hafenmeister zu Rate gezogen werden. So kommen wir erst gegen 13:00 Uhr aus dem Hafen und nehmen Kurs auf einen recht wundersamen Berg mit fantasievoller Geschichte – Torhatten. Ein Berg wie ein Hut, mit einem Loch, hoch wie 17 Maenner… Anschliessend kann dann doch auf nur motoren verzichtet werden und wir setzten das Großsegel. Zuegig kommen wir bis zur Insel Leka voran, an der uns eine schoene Ankerbucht erwartet. Auf dem Weg passieren wir einen recht engen Sund. Alternativ zum Hauptfahrwasser, wesentlich komplizierter zu durchfahren, ein wenig nervenzehrend für die Steuerfrau und doch – lohnenswert. Eine malerische Kulisse mit fast tuerkisfarbenem Wasser und flachen, steinigen Inseln bietet sich uns bei strahlendem Sonnenschein. Angekommen bestreiten Uli, Susanne und die Kinder einen Landgang der viel mit runden Steinen zu tun hat. Während dessen probiert sich der Rest der Crew am Abendessen.

Donnerstag 23.8.
Der naechste Tag ist wesentlich mehrversprechend, denn es herrscht herrlicher Segelwind. Mit Genua und Groß strotzen wir in Richtung Villa Havn, einer Schaerengruppe. Nach einem frueh gestarteten Segeltag goennen wir uns und den Kindern einen Nachmittag an Land. Hier steht ein alter Leuchtturm, Kohlefeuer betrieben. Wir picknicken am Turm und geniessen die Aussicht.

Leuchtfeuer Villa

Susanne betont, dass sie mit mit Eshana den ueber 100 m Berg bestiegen hat. Kiki und Kyara hattenb kurz vor dem Gipfel aufgegeben. Uli und Niclas haben es erst garnicht versucht. Immer noch ist jeder Lieglatz so schoen, dass wir bleiben wollen.

von Eshana

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