Trollfjord und Stora Molla

Trollfjord
Dann sind wir noch in den Trollfjord gefahren und Uli hat den Bug unter einen Wasserfall gefahren. Kyara, Eshana, Mama (Kiki), Susanne und Niclas sind zum Bug gegangen und wir haben unsere Haare gewaschen. Danach haben wir an einem Steg festgemacht und Kyara und Niclas sind an Land gegangen. Kyara ist von einem Stein abgerutscht, ins Wasser gefallen und hat sich dabei das Knie angeratscht. Niclas und Mama sind auf einen Berg geklettert. Mama hat in die Spucke von einem komischen Tier gefasst und fand das dolle ekelig. Auf dem Rueckweg hat Niclas noch eine Ziege gesehen.

Mama, Eshana und Niclas haben gebadet. Niclas und Mama sind mit ihren Angeln und dem Beiboot in die Mitte des Fjordes gefahren und haben geangelt. Ploetzlich haben sie einen Delphin ganz dicht am Beiboot gesehen. Niclas hat schnell seine Angel eingeholt, da er Angst hatte, dass der Delphin an die Angel beisst. Mama hat ihre Angel ganz regungslos im Wasser gelassen. Als der Delphin wieder draussen war, hat Niclas seine Angel auch wieder ausgeworfen. Beide hatten wir ziemlich grosse Makrelen an den Angeln. Niclas Makrele hat so dolle gezogen, dass er sie fast nicht herausgezogen bekommen hat. Dann sind wir beide mit dem Beiboot zurueck zur LUNA gefahren und Uli hat die Fische umngebracht und ausgenommen.
Die Nacht haben wir im Trollfjord verbracht.

Stora Molla
Wir sind alle ausser Uli an Land gerudert. Susanne ist zu einer Ruine gegangen und Kyara, Mama, Eshane und Niclas sind einmal um die Bucht gewandert. Kyara und Niclas haben je einen Wanderstock gefunden und dann sind alle auf einen Berg geklettert. Fuer Kyara war  das Klettern schwer, fuer Niclas mit Wanderstock leicht. Oben auf dem Berg haben wir ein Picknick mit Suessigkeiten gemacht. Niclas ist beim Abstieg eine steile Klippe heruntergerutscht und hat seinen Wanderstock dabei verloren. Er hat seinen Wanderstock wiedergeholt  und der Abstieg konnte fortgesetzt werden. Dabei haben wir Moltebeeren gefunden und sie gesammelt. Alle mussten einen Keks essen, damit die Moltebeeren in der leeren Packung transportiert werden konnten. Auf dem Rueckweg haben wir noch einen grossen Fender gefunden. Niclas hat ihn mit lautem Scheppern und unter grossen Muehen die Kueste lang geschleppt. Kyara, Eshana und Niclas sind zurueck zur LUNA gerudert und haben Uli die Geschenke uebergeben. Uli hat sich riesig gefreut. Susanne und Niclas haben Mama noch abgeholt. Danach sind wir zur LUNA zurueckgefahren und der Fender hat eine neue Leine bekommen und ist jetzt am Heck festgebunden.

Danach haben wir eine lange Nachtfahrt gemacht. Wir sind um 16:00 Uhr losgefahren und am naechsten Tag um 19 Uhr angekommen. Zuerst mussten wir motoren, weil kein Wind war. Danach konnten wir mit dem Blister segeln. Der Blister sieht schoen aus. Niclas und Kyara wurde ein bisschen uebel, wegen dem Seegang. Mama hat Uli ueberredet den Kindern zuliebe naeher an die Kueste zu fahren. Widerwillig hat Uli den Kurs geaendert. Danach durften Kyara und Niclas in Schlafsaecken eingekuschelt im Cockpit schlafen. Susanne hat die Kinderpakete mit Leinen gesichert. Kyara hat die ganze Nacht tief und fest geschlafen, Niclas ist irgendwann in die Koje gegangen. Dort ist er ganz schnell eingeschlafen, weil es warm und gemuetlich war.

Nach dem Ausschlafen gab es Ruehreier und Speck. Wir sind bei Sonne ganz gemuetlich durch die Schaeren gesegelt. Uli war auch zufrieden, weil wir endlich mal wieder segeln konnten. Wir sind zu einem schoenen Dorf auf einer Insel (Svelvaer) gefahren. Wir mussten ganz dolle aufpassen weil ueberall Steine herumlagen. Manchmal sind wir extra langsamer gefahren, eine Stelle  zwischen zwei Inseln war ganz eng. Im Hafen haben wir an einem Schwimmsteg angelegt und wir haben gekeschert. Wir haben ganz viele Babyfische, einen Seeigel und einen Zeckenkrebs gefangen. Auf dem Steg lagen ganz viele Krebsbeine herum und am Ufer stand ein abgefackeltes Haus. Die Schafe durften ueber die ganze Insel laufen, auch ueber die Strassen. Alle gingen Gassi ausser Uli. Die war auf dem Schiff und hat den Sonntagsbraten gemacht. Es gab Rentierbraten mit Bohnen, Kartoffeln und Sosse. Zum Nachtisch gab es Yoghurt mit Moltebeeren. Das war alles ganz lecker. Niclas hat die Moltebeeren aber nicht probiert.

Kyara und Niclas durften ausnahmsweise noch kurz keschern. Dann mussten sie in die Koje. Heute Morgen hat Kyara noch eine riesige Feuerqualle gesehen, die sich mit den Nesseln in den Algen verfangen hat. Danach sind wir zum Dorfladen gegangen. Dort haben wir Milch, Batterien und Eis gekauft. Mama hat eine Schubladenspieluhr aufgemacht und dann kam Musik. Mama hat die Spieluhr nicht mehr zu bekommen. Eshana hat es dann mit Brutalitaet geschafft. Unterwegs waren wir noch bei der Schule und haben die Spielgeraete ausprobiert. Dann sind wir wieder zurueck zum Boot gegangen und haben abgelegt. Zwei/drei Stunden sind wir motort und haben einen Angelstopp gemacht. Da hat Niclas einen kleinen Koehler gefangen. Dann sind wir weiter gefahren und hoffen, dass Uli oder Niclas beim naechsten Stopp noch Fisch fangen.

von Kyara und Niclas

3 thoughts on “Trollfjord und Stora Molla

  1. Hallo Lunacrew,

    Superbeitrag! euch scheint es ja richtig gut zu gehen, wünsche euch weiterhin eine tolle Reise und viele Abenteuer,

    lg

    Thomas

  2. Hallo Kyara, hallo Niclas,
    schön einmal von Euch etwas zu lesen. Ihr verbringt ja einen regelrechten Abenteuerurlaub. Weiterhin eine interessante und spannende Fahrt und herzliche Grüße an Uli, Kiki und den Rest der Crew!
    J. u. M.